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Krigsfångarna Guido Knopp

Krigsfångarna

Guido Knopp

Published 2010
ISBN :
Paperback
416 pages
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 About the Book 

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg sind für Guido Knopp noch nicht passé. Immer noch findet er Themen, die es in Geschichtsdokumentationen aufzuarbeiten gilt. Bereits Millionen von Menschen haben er und seine Mitarbeiter mit TV-Serien undMore Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg sind für Guido Knopp noch nicht passé. Immer noch findet er Themen, die es in Geschichtsdokumentationen aufzuarbeiten gilt. Bereits Millionen von Menschen haben er und seine Mitarbeiter mit TV-Serien und Büchern fasziniert, aber auch aufgewühlt: Hitlers Helfer, Hitlers Kinder, Die große Flucht. Das Schicksal der Vertriebenen, Hitlers Krieger (asin 3572012716) oder über den Holokaust. Sein neuestes Werk ist den Millionen von Soldaten gewidmet, die zwischen 1939 und 1945 in Kriegsgefangenschaft gerieten. Eine Frage von Leben und Tod war dabei, von wem man gefangen genommen wurde. Während deutsche Soldaten in amerikanischer Kriegsgefangenschaft tadellos verpflegt und behandelt wurden, herrschte in sowjetischen Gefangenenlagern das blanke Elend. Wenn man das Lager überhaupt lebend erreichte, Tausende erfroren und verhungerten auf den Märschen durch den russischen Winter. Aber Guido Knopp erzählt auch vom Schicksal russischer oder alliierter Soldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft. Was Knopps Dokumentationen dabei besonders reizvoll macht, sind die vielen Interviews mit Zeitzeugen und Betroffenen. Im Fernsehen wirken diese O-Töne natürlich stärker. Aber auch die Leser von Die Gefangenen brauchen darauf nicht zu verzichten: Neben sehr vielen historischen Fotos sind auch auf nahezu jeder Seite Kästen mit Interviewausschnitten in den Text eingestreut.Guido Knopp wurde für seine populären Darstellungen auch schon mal als Boulevardhistoriker geschmäht. Freilich muss man unterhaltsam erzählen und ein wenig vereinfachen, wenn man ein großes Publikum erreichen will. Aber das beherrschen der ZDF-Redakteur und sein Team nun einmal nahezu perfekt, so dass man ihm auch in diesem Fall neidlos eine möglichst große Leserschaft wünschen mag. --Christian Stahl